Eindrücke zum 1. Mai in Schwenningen

Zum 1. Mai, dem Kampftag unserer Klasse, gingen zahlreiche Menschen laut und kämpferisch in Schwenningen auf die Straße. Der Tag der Arbeiter:innenbewegung, der Bruch mit der Barbarei des Kapitals, der Kampf gegen Krieg und Unterdrückung, eine sozialistische Perspektive das ist der 1. Mai das wurde in der Demo in Schwenningen und beim anschließenden Fest im linken Zentrum Schwenningen deutlich.

Die 1.-Mai-Demonstration heute in Schwenningen wurde in einer gemeinsamen Initiative von organisierten Kommunist:innen, revolutionären Strukturen und Genoss:innen aus dem linken Zentrum vorbereitet.

Heute stellt sich die Frage nach einer Perspektive jenseits des Kapitalismus, des Chaos und der Zerstörung immer deutlicher. Darauf ging auch die Begrüßung zum Demoauftakt ein:

„Am 1. Mai gehen weltweit Millionen auf die Straße.
Was uns vereint, ist die Gegenwehr gegen diese Zustände. Wir akzeptieren die Verhältnisse, die diese mit sich bringen, nicht.
Uns eint das Wissen, dass es möglich ist, dass auf dieser Welt die Völker friedlich und geschwisterlich zusammenleben könnten, und auch, dass dieses Land ein anderes, besseres sein kann.

Am 1. Mai sind wir auf der Straße, um klarzumachen:
Diese Verhältnisse der Ungerechtigkeit, des Kriegs und der Krise sind nicht in Stein gemeißelt.
Der Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte, wenn wir Gegenmacht von unten entwickeln, wenn wir mit dem Bewusstsein als Klasse der Arbeiter:innen die Frage stellen:
Wessen Welt ist die Welt?