Kämpferischer Protest gegen die Nato- Sicherheitskonferenz in München durchgesetzt
Ein Bericht zu den Protesten gegen die Nato- Sicherheitskonferenz in München von Perspektive Kommunismus.
Ein Bericht zu den Protesten gegen die Nato- Sicherheitskonferenz in München von Perspektive Kommunismus.
Im Februar findet in München die „Sicherheitskonferenz“ statt. Führende Vertreter aus Politik und Rüstungsindustrie geben sich dort jährlich die Klincke in die Hand. Gegen die von den Nato-Staaten dominierte Kriegskonferenz werden Proteste und Demonstrationen stattfinden.
Am 7. Dezember beteiligten sich hunderte Menschen in Stuttgart an der Demonstration gegen die Fluchtursachen Krieg, Armut und Umweltzerstörung. Der antikapitalistische Block mehrerer Gruppen und viele Aktionen am Rande sorgten für einen kämpferischen Ausdruck.
Im Vorfeld der Demonstration „Für eine Welt in der niemand fliehen muss“ am 7. Dezember in Stuttgart, zu der es aus Villingen-Schwenningen eine organsisierte Anfahrt gibt, haben antimilitaristische AktivistInnen der Commerzbank Filiale in Villingen einen Besuch abgestattet um den Kriegsprofiteuren kein ruhiges Hinterland zu lassen.
Ein Blick über die Grenzen der Festung Europa hinweg offenbart einiges: Staaten zu finden, die nicht Schauplatz von Kriegen, Armut oder Umweltzerstörung sind, ist nahezu ausgeschlossen. Im Jemen, in Mali, Sovmalia oder in Syrien überall sterben tagtäglich unzählige Menschen.
Am 9. Oktober hat Erdogan seine Drohungen wahr gemacht. Mit Luftangriffen auf die großen Städte Rojavas beginnt die sogenannte Operation „Friedensquelle“. Seit dem dauert der Krieg an – es gilt die Revolution in Rojava verteidigen! Dazu hier ein Aufruf, ein Video zu den Hintergründen und das Grußwort einer Genossin aus Rojava.
Anfang September fand in der kleinen Ortschaft Unterlüß in Niedersachsen das “Rheinmetall entwaffenen” Camp statt. Bundesweit und spektrenübergreifend wurde auf das Camp mobilisiert. Als Perspektive Kommunismus waren wir städteübergreifend vertreten und haben uns an Camp, Blockaden und Aktionen beteiligt, sowie einen Vortrag organisiert.
Krieg, das ist Alltagsgeschäft im Kapitalismus – und das Geschäft läuft: 214 mit Waffengewalt ausgetragene Konflikte konnten im vergangenen Jahr weltweit gezählt werden. Der weltweite Kapitalismus war seit seinem Sieg über die gescheiterten sozialistischen Versuche nie so kriegerisch wie in den letzten Jahren.
Der 1.Mai ist eine der zentralen Mobilisierungen für uns als Teil der antikapitalistischen und revolutionären Linken. Der Kampftag unserer Klasse ist der Tag an dem die Kämpfe der politischen Teilbereiche zusammenkommen und die revolutionäre Veränderungen der Verhältnisse und eine kommunistische Perspektive im Vordergrund stehen.
So wie es ist kann es nicht weitergehen, dass ist offensichtlich. Dass sich die Dinge nicht von alleine ändern, ist es ebenfalls. Darum: streiten wir gemeinsam für Veränderung, die Überwindung des Kapitalismus und die sozialistische Gesellschaft.